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Geschrieben von: Administrator
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Perseiden-Sternschnuppen
Der alljährliche Auftritt der Sternschnuppen der Perseiden erreicht in der Nacht vom 12. auf den 13. August ein Maximum. Aber auch in der Zeit vom 3. bis 23. August sind vereinzelte Exemplare zu erhaschen. Zahlreich treten sie vom 10. bis 14. August auf. Von einem dunklen Ort fernab von Städten und Dunst können pro Minute im Schnitt zwei der schnellen Sternschnuppen gesehen werden. In diesem Jahr ist Neumond am 10. August. Dadurch bieten sich an den Tagen des Perseiden-Maximums jeweils von 22:30 Uhr bis 4:30 Uhr MESZ ideale Bedingungen für die Beobachtung.
Die Sternschnuppen der Perseiden sind ein jährlich konstant auftretender Sternschnuppenstrom, die im Maximum rund 100 Meteore für einen Standort produzieren (Vergleich: im November 2001 traten 2000 Leoniden-Sternschnuppen pro Stunde auf). Hierfür muss aber der Radiant im Zenit stehen, der Himmel sehr dunkel und mondlos sein. Der Radiant ist der Ort, aus dem die Sternschnuppen scheinbar strömen, im Falle der Perseiden das Sternbild Perseus. Traditionell werden die Sternschnuppenströme nach dem Radiant-Sternbild benannt. Die Sternschnuppen sind aber überall am Himmel zu sehen.
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Neues Projekt der Sternfreunde |
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Sonntag, den 11. Juli 2010 um 00:00 Uhr |
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Die neue Kuppel der Sternfreunde Menden wird gebaut
Das neue Projekt der Sternfreunde Menden ist in Angriff genommen worden. Auf der Sternwarte Menden soll am Standort des alten Radioteleskops das Kuppelgebäude als Zuhause für das 14-Zoll-Schmidt-Cassegrain entstehen.
Die 3m-Kuppel, die bereits seit 18 Jahren auf dem Dach des Architekten Schulte in Bergheim im Sauerland verbracht hatte, wurde am 11. April 2010 von den Sternfreunden demontiert und mit Kran und Tieflader zur Sternwarte transportiert.
Das linke Bild zeigt, wie die Kuppel am alten Standort vom Dach gehoben wurde. In unserer Galerie finden Sie weiteres Bildmaterial. |
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Komet McNaught ist sichtbar!
von Jan Hattenbach, 06. Juni 2010, 20:23
Der Komet McNaught könnte in den kommenden drei Wochen hell genug für eine Sichtbarkeit mit dem bloßem Auge werden - wenn er nur nicht so dicht an der Sonne stünde, dass er praktisch nur in der hellen Morgendämmerung und tief am Nordhorizont gesehen werden kann. Am Wochenende konnte ich den Kometen das erste Mal erspähen und ablichten, nicht ganz einfach trotz (ausnahmsweise) bester meteorologischer Bedingungen.
Das Dumme bei Kometen ist: Sie werden um so heller und eindrucksvoller, je näher sie der Sonne kommen. Leider sind sie dann aber oft schwierig zu beobachten. Gerade McNaught (und zwar C/2009 R1 McNaught, wichtig zu betonen bei seinen vielen "Namensvettern") macht es uns dabei nicht einfach...
http://www.kosmologs.de/kosmo/blog/himmelslichter/sonnensystem/2010-06-06/komet-mcnaught-ist-sichtbar |
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Exkursion nach Röhrenspring |
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Freitag, den 25. Juni 2010 um 16:40 Uhr |
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Sonnenbeobachtung beim Ski-Club Sundern an der Skihütte in Röhrenspring
Am 1. Mai besuchten die Sternfreunde Dieter Petrich und Heinz Niermann den Skiclub Sundern in deren Skihütte in Röhrenspring. Sonnenbeobachtung war angesagt. Zwischen den Wolkenlücken bot sich den Besucher immer wieder ein phantastischer Blick auf die Sonne. Ganz besonders neugierig waren die Kleinen. Kreisrund zeigte sich die Sonnenscheibe im Teleskop. Leider waren bei einer 30fachen Vergrößerung noch keine Sonnenflecken auszumachen, deshalb mussten hier die Erläuterungen der beiden Sternfreunde begnügen. Die einhellige Meinung der Besucher war, so hatten Sie noch nie unser Zentralgestirn gesehen. Zum Anschluss wurde mit dem Skiclub noch ein weiterer Beobachtungsabend im Herbst vereinbart. Denn die Skihütte liegt sehr schön mit freien Horizont in Richtung Süden und Streulicht gibt es an diesem Standort auch nicht. |
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Kometeneinschlag in die Sonne |
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Sonnenobservatorien beobachteten "live" den Kometeneinschlag in die Sonne und verfolgten die Lichtspur bis in die solare Chromosphäre Zum ersten Mal haben Astronomen den Sturz eines Kometen auf die Sonne bis zu seinem Ende beobachtet. Die Forscher verfolgten die Lichtspur des per Zufall entdeckten „Sungrazers“ sogar durch die Sonnenkorona hindurch. Der Komet überlebte diese Millionen Grad heiße Passage, um dann in der Chromosphäre der Sonne endgültig zu verdampfen.
Kometen sind Brocken aus Eis und Staub, deren verdampfende Gase ihnen einen leuchtenden Schweif verleihen, wenn sie das innere Sonnensystem passieren. Einige von ihnen passieren dabei sogar so nah an der Sonne, dass sie deren Korona zu berühren scheinen, andere schlagen ein. Bisher sind solche „Sungrazer“ allerdings nur selten nah an unserem Zentralstern beobachtet worden, da die Helligkeit der Sonne sie komplett überstrahlt. Jetzt aber haben Astronomen der Universität von Kalifornien in Berkeley einen solchen solaren Treffer erstmals auf seinem Weg bis in die Korona der Sonne verfolgt.
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