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51°25'40'' Nord / 7°44'51'' Ost

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Deutschlandweiter Astronomietag 19. März 2016

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19. März 2016  Tag der Astronomie

Wir laden Sie herzlich zur Beobachtung am 19. März ab 19:00 Uhr, alternativ am 18. März um 20 Uhr auf unsere Sternwarte hinter dem Sportplatz Platte-Heide am Hülschenbrauck ein.
Navi-Koordinaten: 51°25'40'' Nord / 7°44'51'' Ost


Wer ist nicht fasziniert vom Anblick des Sternenhimmels? Haben Sie schon einmal einen Planeten, ein Sternbild oder gar eine ferne Galaxie am Nachthimmel gesehen? Möchten Sie sich in der Welt der Sterne zurechtfinden?
Einmal im Jahr gibt es eine ganz besonders attraktive Gelegenheit, Einblicke in das Universum, in dem wir leben, zu erhalten: der "Astronomietag".
Der von der Vereinigung der Sternfreunde (VdS)  ins Leben gerufene bundesweite Astronomietag bietet Anlass und Gelegenheit für jeden Interessierten, sich über astronomische Themen zu informieren und selbst einen Blick ins All zu werfen. Der Termin ist

dabei jeweils so abgestimmt, dass an diesem Tag attraktive Beobachtungsmöglichkeiten bestehen. Sternwarten, Planetarien, astronomische Institute und engagierte Hobby-Astronomen bringen Ihnen den Himmel ein Stück näher.
Im Mittelpunkt wird diesmal der Erdenmond stehen. Unter dem Motto "Faszination Mond - die lange Nacht mit Luna" wird sich alles um den natürlichen Begleiter der Erde drehen. Am 19. März, 4 Tage vor Vollmond, ist er gut zu beobachten, und mit bloßem Auge, Fernglas und Teleskop erschließen sich Details auf der Oberfläche dieses der Erde am nächsten gelegenen Himmelskörpers.
Der Mond, lat. (luna), ist der einzige natürliche Satellit der Erde. Um Verwechselungen zu vermeiden wird unser Trabant oft auch als Erdmond bezeichnet. Sein astronomisches Symbol ? ist die abnehmende Mondsichel, wie sie (nach rechts offen) von der Nordhalbkugel der Erde aus erscheint.

Der Mond ist der einzige Himmelskörper neben der Erde, den der Mensch jemals betreten hat. Am 20. Juli 1969 betrat der Kommandant von Apollo 11, Neil Armstrong, als erster Mensch den Mond. Im Zeitraum von 1969 bis 1973 waren insgesamt 6 Landeversuche der US-Amerikaner erfolgreich. Danach gab es keine weiteren Landeversuche mehr. Die von den amerikanischen Astronauten mitgebrachten Gesteinsproben halfen, viel über den Mond zu erfahren. Trotzdem gibt es noch viele Unklarheiten, etwa in Bezug auf seine Entstehung und manche Geländeformen. Von den Astronauten zurückgelassene Reflektoren werden noch heute dazu verwendet, die Distanz Erde Mond (oder genauer Observatorium-Reflektor) auf Zentimeter genau zu bestimmen.
Der Mond umkreist die Erde im Verlauf von durchschnittlich 27 Tagen, 7 Stunden und 43,7 Minuten in Bezug auf die Fixsterne. Sein Umlauf erfolgt von Westen nach Osten in dem gleichen Drehsinn, mit dem die Erde um ihre eigene Achse rotiert. Aus der Sicht eines Beobachters umkreist er die Erde wegen ihrer viel schnelleren Rotation scheinbar an einem Tag – wie auch die Sonne, die Planeten und die Fixsterne – und hat daher wie diese seinen Aufgang im Osten und seinen Untergang im Westen.
Das Aussehen des Mondes variiert im Laufe seines Bahnumlaufs und durchläuft die Mondphasen:
Neumond  unsichtbar, Mond am Taghimmel
Der Mond steht von uns aus gesehen in Richtung zur Sonne. Deshalb sehen wir seine Nachtseite, und er geht mit der Sonne auf und unter. Die Nacht bleibt mondlos. Weil uns die Nachtseite des Mondes zugewandt ist, können wir den Mond nicht sehen. Befindet er sich aber genau zwischen Sonne und der Erde, kann er für Beobachter auf der Erde die Sonne abdecken. Dies nennt man eine Sonnenfinsternis.
Zunehmende Mondsichel  ab Vormittag bis am Abend sichtbar
Nach Neumond entfernt sich der Mond Richtung Osten (links für Beobachter auf der Nordhalbkugel) von der Sonne. Er geht deshalb nach der Sonne unter, und die Mondsichel wird in der Abenddämmerung sichtbar. Wir sehen daher erst nur wenig von der Tagseite des Mondes, dies ist die Mondsichel. Doch auch die in der Mondnacht liegenden Gebiete sind nicht komplett unsichtbar. Das von der Erde reflektierte Sonnenlicht beleuchtet diese Gebiete, so dass der Rest des Mondes in einem schwachen grau-grünlichen Licht schimmert.
Erstes Viertel  ab Mittag bis Mitternacht sichtbar
Man sieht nun von der Erde aus die Hälfte der Tagseite des Mondes. Die Tag-Nachtgrenze (Terminator) verläuft mitten durch die der Erde zugewandten Mondseite. Der Mond geht etwa zu Mittag auf und in etwa um Mitternacht unter. Bei klarer Witterung kann man den Mond bereits in den Nachmittagsstunden erkennen - er steht dann rund 90° von der Sonne entfernt. Zu Sonnenuntergang steht der Mond etwa Richtung Süden. Nur die zweite Nachthälfte bleibt mondlos.
Zunehmender Mond  ab Nachmittag und bis nach Mitternacht sichtbar
Der Mond befindet sich nun von der Sonne aus betrachtet weiter entfernt als die Erde. Die Helligkeit des Mondes steigt für uns beträchtlich an und erhellt abseits von künstlich beleuchteten Gebieten die Abendstunden bis nach Mitternacht.
Vollmond  ganze Nacht sichtbar
Der Vollmond steht der Sonne gegenüber am Himmel, er befindet sich (von der Sonne aus gesehen) hinter der Erde. Die gesamte der Erde zugewandte Mondhälfte ist nun im Sonnenlicht. Bei Sonnenuntergang geht der Mond gleichzeitig auf und geht erst wieder bei Sonnenaufgang unter. Steht der Mond besonders nahe an der Verbindungslinie Sonne-Erde, so kann er vom Schatten der Erde verfinstert werden: Es findet dann eine Mondfinsternis statt. Die ist dann von allen Orten aus sichtbar, wo der Mond am Himmel steht, bzw. die Sonne untergegangen oder noch nicht aufgegangen ist. Weil die Mondbahnebene gegenüber der Erdbahnebene geneigt ist, findet nicht jeden Monat eine Mondfinsternis statt.
Abnehmender Mond  vor Mitternacht bis Vormittag sichtbar
Nach Vollmond verspäten sich die Mondaufgänge, so dass zunächst die ersten Nachtstunden mondlos bleiben, während man den abnehmenden Mond bei klarer Witterung auch noch nach Sonnenaufgang am Morgenhimmel ausmachen kann.
Letztes Viertel  ab Mitternacht bis Mittag sichtbar
Der abnehmende Halbmond geht etwa um Mitternacht auf und bleibt bis zum Mittag über dem Horizont. Der Mond steht dann gleich weit von der Sonne entfernt wie die Erde. Der Mond bildet bei Halbmond einen rechten Winkel zwischen Sonne und Erde, so dass wir direkt auf den Terminator schauen: Der Mond scheint durch eine Gerade zweigeteilt, in eine beleuchtete und eine (unsichtbare) Nachtseite.
Abnehmende Mondsichel (8) morgens und bis nach Mittag sichtbar
Es fehlen nur noch ein paar Tage bis Neumond, so geht der Mond erst in den frühen Morgenstunden auf und ist als Sichel in der Morgendämmerung zu sehen. Fast die ganze Nacht bleibt dann mondlos. Etwa zwei Tage nach dem abnehmenden Halbmond scheint die gesamte Mondscheibe aschgrau sichtbar: Tatsächlich beleuchtet die vom Mond aus gesehen nun fast volle Erde die Mondoberfläche stark. Dieses Licht wird wieder zu uns zurück reflektiert.
Der Mond in Zahlen:
Distanz zur Erde:            ~  384.401 km
Umlaufzeit:                ~  27,321 Tage
Neumond – Neumond:        ~  29,530 Tage
Durchmesser am Äquator:         ~  3.474,8 km
Masse:                ~  7.3438 x 10²² kg
Dichte:                ~  3.341 kg/m³
Schwerkraft:                ~  0.17 g



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Phase:
abnehmend

Ausleuchtung:
4%

Alter:
28 Tage

Distanz:
394,317 Km

Zeit:
03:33:38 CEST

Datum:
09-29-2016

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