Koordinaten Sternwarte

51°25'40'' Nord / 7°44'51'' Ost

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Mondfinsternis 27.07.2018 über Menden

Die Mondfinsternis am 27. Juli 2018
Die „Totale Mondfinsternis“ am 27.07.2018 gehört zu den ganz großen astronomischen Ereignissen unserer Zeit. Mit einer Dauer von 103 Minuten ist sie die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts. Da der Mond in Mitteleuropa während der einleitenden partiellen Phase aufgeht, kann die Totalität am dunkelblauen Dämmerungshimmel in voller Länge verfolgt werden. Etwa 6 Grad unterhalb des Roten Mondes steht Mars. Wenn ein Planet sich in der Nähe des Vollmonds befindet, dann steht er zwangsläufig in Opposition zur Sonne und erreicht mithin seine maximale Helligkeit. Diese fällt bei Marsoppositionen wegen der stark schwankenden Abstände zur Erde sehr unterschiedlich aus. Am 27.07.2018 haben wir es mit einer außerordentlich günstigen Marsopposition zu tun; der Rote Planet erreicht mit -2.8 mag fast seine größte überhaupt mögliche Helligkeit und übertrifft sogar den Jupiter an Glanz. Da sich das gesamte Geschehen horizontnah in der Dämmerung abspielt, kommen auch Naturfotografen voll auf ihre Kosten. Selbst der Kalender meint es diesmal gut mit den Beobachtern, denn die Jahrhundert-Finsternis findet an einem Freitagabend statt.

-Mondfinsternis 15.06.2011-.jpgMondfinsterniss-28.09.2015.jpgMondfinsterniss--UV---IR-ca-350nm-bis-ca-1150nm.jpg


Verlauf der Mondfinsternis am 27. Juli. 2018
Eintritt in Halbschatten (1. Kontakt) ca.: 20:15 Uhr
Eintritt in Kernschatten (2. Kontakt) ca.: 20:25 Uhr
Beginn der totalen Phase (3. Kontakt) ca. : 20:55 Uhr
Maximale Verfinsterung ca.: 23:20 Uhr
Ende der totalen Phase (4. Kontakt) ca. : 00:15 Uhr
Austritt aus Kernschatten (5. Kontakt) ca. : 01:20 Uhr
Sichtbarkeitsende ca.: 01:55 Uhr
Austritt aus Halbschatten (6. Kontakt) ca. : 02:30 Uhr


Wo kann man die Mondfinsternis sehen?
Die Mondfinsternis am 27.07.2018 findet für uns in Mitteleuropa unter nicht ganz optimalen Voraussetzungen in der lang andauernden sommerlichen Dämmerung statt. Dazu spielt sich das ganze Geschehen sehr horizontnah ab. Auf 50° nördlicher Breite und 10° östlicher Länge
(Sternwarte Menden N 51.427932  O 07.747406)  taucht der Mond bereits eine halbe Stunde nach seinem Aufgang komplett in den Kernschatten der Erde ein, d.h. die totale Verfinsterung beginnt. Bis zum Ende der totalen Phase um 0:15 Uhr hat der Mond lediglich eine Höhe von 14° über dem Südost-Horizont erreicht; selbst beim Austritt aus dem Kernschatten nach Mitternacht hat er kaum mehr als 18°Höhe erreicht.
Im Südosten Mitteleuropas, z.B. in Wien, sind die Bedingungen etwas besser, da der Mond 30 Minuten früher aufgeht. Deshalb kann dort die gesamte Kernschattenphase beobachtet werden, und der Erdtrabant steht zum Ende der totalen Phase ein wenig höher an einem komplett dunklen Himmel. Dagegen kann es im Nordwesten, z.B. auf Sylt, durchaus passieren, dass man den leuchtschwachen "Roten Mond" am Dämmerungshimmel erst gegen Ende der Totalität wahrnimmt. Sofern der Himmel nicht ganz klar ist, kann der Erdtrabant erst jetzt gleichsam aus dem Nichts als hauchdünne Sichel am tiefblauen Dämmerungshimmel auftauchen.
Unsere Einladung an Sie, kommen Sie vorbei, beobachten Sie mit uns das Himmelsschauspiel. Wir sind ab 20 Uhr an der Sternwarte.

Sternenhimmel über Namibia Juni 2018

Ausflug mit der Sternwarte nach Namibia


Nach unserem erfolgreichen Trip zur Astrofarm Tivoli in 2016 , hat es wieder zwei tapfere Sternfreunde Menden nach Namibia verschlagen. 10,5 Stunden Flug trennen Deutschland von Südafrika. Mit rechlich Equipment, Kameras und Teleskopen im Rucksack ging es los. Dank einer Internetverbindung werden wir daheimgebliebenen immer auf dem neuesten Stand gehalten, sowie mit Fotos versorgt.

Der erste Teil der Reise ging von Windhoek 180 KM mit dem Leihwagen zur Astrofarm Tivoli. Dort übernachtet und das Astrogepäck verstaut. Am nächsten Morgen weiter mit dem Auto zum Etosha Nationalpark, hier zwei Tage auf Safari mit der Kamera. Die ersten Bilder aus dem Etosha Nationalpark.

Elephant.jpgGiraffen.jpgSpinne.jpgFlug.jpgTivoli.jpgTivoli Teleskope.jpgOryx Antilope.jpgStrau.jpgGnu.jpgZebras.jpg
Bilder von Thorsten und Stephan

Ab dem Mittwoch, 06.06.2018 ist der Mond soweit außer Sicht, daß wir wieder in Tivoli sind und uns der Beobachtung widmen können. Dieser Bericht wird wärend der Reise ständig erweitert.

 

Montierung.jpgSternwartenhtte.jpgTivoli Teleskope.jpgTivoli PC.jpgTivoli Sternewarte Stephan.jpgSternwarte Stephan 1.jpgSternwarte Thorsten.jpg
 

Heute am 06.06 sind wir wieder in Tivoli bei Reinhold & Kirsten Schreiber angekommen. Haben unsere Zimmer bezogen und die beiden Sternwarten in Beschlag genommen. Auf den Bildern ist zu sehen wie die Teleskope und Kameras montiert werden. Wir freuen uns auf die erste Nacht. Der Himmel ist natürlich klar !

Montierung 1.jpgSteuerung.jpgPrism.jpgCanon2.jpgMaximDL.jpgSonnenuntergang.jpgCanon.jpg
 

Erste Bilder vom Sonnenuntergang, M8, M20 sowie der Steuerung. Derzeit geht der abnehmende Mond um 01:30 Uhr auf, aber jeden Tag später und kleiner bis zum Neumond. Auf den Bildern kann man die Aufnahmesoftware die wir nutzen erkennen, zu einen MaximDL ein etwas älteres Programm und Prism, auf das wir bald die Sternwartenrechner umstellen möchten.

Wärend das Objekt für die zweite Nachthälfte der Helixnebel im Pentax bei 800mm Brennweite zu sehen ist, ist heute NGC4038 und 4039 Antennengalaxie im Sternbild Raben im Fokus. Desweiteren stehen der Kohlensack und das Kreuz des Südens sowie M16 und M17 auf der Liste

Nach mehreren Nächten hartem Einsatz, hatten wir heute die ersten Materialprobleme. Aus irgendwelchen Gründen klemmte das Filterrad. Der Übertäter wurde mit einem schweizer Taschenmesser bearbeitet. Nach einiger Zeit gings weiter, natürlich erst alles scharf stellen  und und und...

Bei dem Kabel half die Aluminium banderole einer Weinflasche.

Reparatur.jpgFilterrad.jpg

 Ab heute geht es ans Eingemachte, der Mond ist langsam wieder zunehmend. Heute 14.06  2% in spätestens ein paar Tagen wird er zu hell und wir werden unsere Zelte abbrechen. Noch ein paar Tage über Land reisen und dann ab nach Hause. Mit dem heutigen Tag haben wir ca. 200GB an Daten zusammen und es werden noch einige dazukommen.

 

http://www.tivoli-astrofarm.de/tivoli_astrofarm.php

 

 

Kugelsternhaufen Mai 2018

M13 und NGC 6207  Sternbild Herkules.jpgM92 in Sternbild Herkules.jpgM3 Wolfgang Rosteck.jpgM5 Kugelsternhaufen im Sternbild  Kopf der Schlange.jpgM13_Andrew Davies.jpgM13 Wolfgang Rosteck.jpg

Anfang Mai hatten wir eine sChönwetter Periode mit klaren Nächten. Ab dem 04.Mai störte auch der abnehmende Mond immer weniger. Abnehmender Mond bedeutet er kommt jeden Tag eine gute halbe Stunde später über den Horizont. Also Sonntag den 06.Mai erst um 2Uhr nachts und irgendwann muß man auch mal schlafen.Diese Bilder sind in der Nacht 5-6.Mai entstanden. Nach Sonnenuntergang zeigt sich im Süden sehr schön das Sternbild Löwe. Links davon die Jungfrau und das Haar der Berenicke mit dem "Koma Haufen" (erst mit größeren Teleskopen zu sehen), oder Fotografisch. Weiter links das Sternbild "Kopf der Schlange" wo ich den Kugelsternhaufen M5 fotografiert haben. Von da aus etwas höher im Zenit ist das Sternbild Herkules mit den beiden Objekten M13 und M92. Kugelsternhaufen sind im Gegensatz zu Galaxien oder Nebeln recht helle Objekte und auch für kleine Teleskope sehr gut geeignet. Als "Beifang" ist auf dem Bild von M13 noch die Galaxie NGC6207 zu sehen.  

Bilder:

Wolfgang Rosteck  1200mm Brennweite 10 Zoll Newton  DSLR

Peter Ritter 600mm 90 mm APO  QHY Farbkamera

Andrew Davids

This M13 and is 40 x 5 seconds exposures stacked with darks subtracted. Taken using the Altair Astro Hypercam 183C-V2, Skywatcher ED 120 refractor. on the EQ6 mount.


                                        

Sternbild Löwe

 

Leo Triblet 1.jpgM95M96.jpgM105.jpgRegulus.jpgLwe.JPG

Das Sternbild Löwe besteht aus hellen Sternen und ist leicht am Himmel zu finden. Es ist ein Frühlingssternbild und geht ab Februar abends im Osten auf.
Der Löwe liegt auf der Ekliptik, was heißt, es wird also von Zeit zu Zeit von Planeten durchwandert, der Mond zieht einmal im Monat hindurch.
Die hellen Sterne heißen Denebola, Regulus, Algieba und Leonis
Das 40 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxienpaar M 65 und M 66 ist bereits im Teleskop erkennbar die dritte Galaxie NGC 3628 ist etwas schwieriger zu erkennen.

Eine weitere Gruppe von Galaxien bilden M 95, M 96, M 105 und NGC 3384. Diese Galaxien sind ebenfalls 40 Millionen Lichtjahre entfernt.

Auch im Sternbild Löwe gibt es eine Reihe von zwei b.z.w. Mehrfachsternsystemen
der helle Regulus ist ein solches Mehrfachsystem. Regulus ist 77,5 Lichtjahre von uns entfernt und gehört der Spektralklasse B7 an.

Bilder und Text Sternfreunde Menden

Deutschlandweiter Astronomietag 24. März 2018

 

24. März 2018  Tag der Astronomie

Wir haben uns sehr über das große Interesse am Samstag dem "Tag der Astronenmie"gefreut.  Ca. 50 Gäste durften wir begrüßen. In einigen Gesprächen haben wir festgestellt, das viele ein Fernrohr zuhause haben,aber noch Fragen zur Technik oder dem Gerät schlechthin haben. Kommen Sie einfach vorbei, jeden Freitag ab 20 Uhr. Beobachtung natürlich nur bei klarem Wetter möglich. Ansonsten können Sie mit uns auch gerne über Teleskope und fremde Galaxien reden.

 

Wir laden Sie herzlich zur Beobachtung am 24. März ab 19:00 Uhr, alternativ am 23. März um 20 Uhr auf unsere Sternwarte hinter dem Sportplatz Platte-Heide am Hülschenbrauck ein.
Navi-Koordinaten: 51°25'40'' Nord / 7°44'51'' Ost


Wer ist nicht fasziniert vom Anblick des Sternenhimmels? Haben Sie schon einmal einen Planeten, ein Sternbild oder gar eine ferne Galaxie am Nachthimmel gesehen? Möchten Sie sich in der Welt der Sterne zurechtfinden?
Einmal im Jahr gibt es eine ganz besonders attraktive Gelegenheit, Einblicke in das Universum, in dem wir leben, zu erhalten: der "Astronomietag".
Der von der Vereinigung der Sternfreunde (VdS)  ins Leben gerufene bundesweite Astronomietag bietet Anlass und Gelegenheit für jeden Interessierten, sich über astronomische Themen zu informieren und selbst einen Blick ins All zu werfen. Der Termin ist

Weiterlesen: Deutschlandweiter Astronomietag 24. März 2018

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Moon phase
Phase:
zunehmend

Ausleuchtung:
26%

Alter:
5 Tage

Distanz:
372,141 Km

Zeit:
13:42:50 CEST

Datum:
07-17-2018

by psdn.net
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